HUBER+SUHNER rechnet im zweiten Semester mit einer Umsatzsteigerung
Nach dem deutlichen Rückgang des Auftragseingangs im zweiten Semester 2011 war ein schwieriger Start ins Geschäftsjahr 2012 absehbar. Zu den bereits bekannten Unwägbarkeiten im chinesischen Bahnmarkt und im Solarmarkt kamen überhöhte Lagerbestände bei den Mobilfunkausrüstern, die sich negativ auf den Umsatz des Geschäftsbereichs Hochfrequenz auswirkten. Zusätzliche Probleme bereitete die Umstellung auf das neue Enterprise-Resource-Planning-System SAP per Anfang Mai in der Schweiz. Sie führte zu Lieferrückständen, die bis zur Jahresmitte noch nicht vollumfänglich abgearbeitet werden konnten. Der Umsatz ist im ersten Semester dadurch etwa CHF 20 Mio. zu tief ausgefallen. Einen wahren Boom erlebt hingegen der Geschäftsbereich Fiberoptik, insbesondere dank verschiedenen Grossprojekten in Nordamerika.