Kontakt
Small Satellite Conference 2019
Small Satellite Conference 2019

During the Small Satellites conference, the discussion will be around the technical issues, development considerations, and new opportunities that result from an ever-growing trend toward missions using tens, hundreds, or even thousands of small satellites.

3.8.2019 - 8.8.2019
Deutsch
Wir verwenden Cookies, um die Website und unsere Dienste zu verbessern. Sie akzeptieren die Verwendung von Cookies, wenn Sie weiter auf dieser Seite navigieren oder dieses Banner schliessen. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Achselschweiss: Technologisches K.o.

Deutsch
8 . 9 . 2011
Achselschweiss: Technologisches K.o.
Schweissflecken unter den Achseln sind ein lästiges, aber auch weit verbreitetes Phänomen. Gegen permanente übermässige Schweissbildung, in der Medizin Hyperhidrose genannt, helfen Deodorants, Botox, Skalpell – oder Kabel von HUBER+SUHNER.

Schwitzen ist ein natürlicher Prozess, der für die Regulation der Körpertemperatur wichtig ist. Bis zu vier Millionen Schweissdrüsen liegen unter der Haut und sorgen dafür, dass wir bis zu einem halben Liter Schweiss pro Stunde absondern, bei Schwerstarbeit sogar das Zwanzigfache. Wenn Schweissdrüsen im Achselhöhlenbereich allerdings ununterbrochen und übermässig arbeiten, dann spricht die Medizin von Hyperhidrose. Für Millionen von Menschen bedeutet dies eine grosse psychische Belastung.

Drei klassische Mittel gegen Hyperhidrose
Bislang gab es drei Verfahren zur Therapie von Hyperhidrose. Für leichte Fälle bietet sich das Antitranspirant an, das wie ein Deodorant auf die Haut aufgetragen wird und so die Schweisskanäle blockiert. Bei schwereren Fällen ist eine Injektion von Botox möglich, um die Nerven lahmzulegen, welche die Schweissdrüsen aktivieren. Botox wirkt rasch, die Prozedur muss jedoch alle sechs Monate wiederholt werden. Wo die ersten beiden Therapien versagen, kommt als dritte Lösung das Skalpell zum Einsatz: Die Schweissdrüsen, gut zwei Millimeter unter der Haut, werden operativ entfernt – ein nachhaltiges, aber wie jede Operation mit Risiken verbundenes Verfahren.

Mit Mikrowellen gegen Schweissränder
Die kalifornische Firma Miramarlabs kommt nun mit ei0ner vierten Variante auf den Markt. Dabei strahlt ein Applikator elektromagnetische Energie von aussen in die Schweissdrüsen unter der Haut. Die Energie zerstört die Drüsen auf sehr schonende Weise – das definitive K.o. für unerwünschten Achselschweiss.

HUBER+SUHNER war von Beginn weg an der Entwicklung des Gerätes beteiligt. Die gesamte Mikrowellenverkabelun dieser Anwendung wurde an die hohen elektrischen Ansprüche bei 5,8 GHz angepasst. Der Generator beinhaltet unter anderem ein fast 20 Meter langes SUCOFORMAssembly als Widerstand, das die Ausgangsleistung passend auf die Behandlung höchst präzise reduziert. Die Verbindung zwischen Generator und Applikator besteht aus drei SUCOFLEX 103-Assemblies, bestückt mit Steckern der Serie BMA. Durch spezielle Materialwahl und vordefinierte Service-Intervalle konnte die geforderte hohe Anzahl von 5000 Steckzyklen erfüllt werden, was die Lebensdauer verzehnfacht.

Hohe Flexibilität, tiefe Signalverluste und minimale Dimensionen bei vernünftigem Preis: Die SUCOFLEXKabel verschaffen Miramarlabs handfeste Vorteile – und dürften die Mitbewerber gehörig ins Schwitzen bringen.