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Cresta-Run: 140 km/h im Natureiskanal

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7 . 3 . 2013
Cresta-Run: 140 km/h im Natureiskanal
Cresta ist eine Art Schlittenrennen im Eiskanal, sehr ähnlich dem Skeleton. Der weltweit einzige Natureiskanal dazu, der Cresta Run, befindet sich im schweizerischen St. Moritz. Zur Sicherheit der Fahrer wurde die Strecke im Herbst 2012 mit zahlreichen Überwachungskameras ausgestattet – und mit Fiberoptikkabeln von HUBER+SUHNER verbunden.

Bei Cresta, Vorläufer des Skeleton-Sports, liegt der Pilot kopfvoran auf einem Schlitten. Cresta, ein reiner Amateursport, findet im Unterschied zu Skeleton aber nicht auf einer Bobbahn, sondern in einem Natureiskanal statt, mit an der Stiefelspitze befestigten Kratzeisen zum Steuern und Bremsen. Das erste Cresta-Rennen wurde 1885 in St. Moritz ausgetragen, drei Jahre später wurde vorwiegend von Briten und Amerikanern der Schlittenfahrclub SMTC, St. Moritz Tobogganing Club, gegründet, der bis heute Cresta-Rennen durchführt. Traditionell wird auf der Bahn nur Englisch gesprochen. Rund 1300 Männer aus der ganzen Welt sind Mitglied im privaten Club.
 
Einzigartig weltweit
Der Cresta-Run von St. Moritz nach Celerina ist der einzige seiner Art weltweit. Der natürliche Eiskanal wird jedes Jahr neu aufgebaut. Die Basisform ergibt sich durch Geländemulden und Erdwälle, auf die Schnee getürmt und vereist wird. Die Strecke ist 1.2 Kilometer lang, hat einen Höhenunterschied von 157 Metern und zehn teilweise heimtückische Kurven. Die Cresta-Piloten erreichen Geschwindigkeiten von bis zu 140 km/h.

Sicherer dank Fiberoptik
Zwischen Weihnachten und Ende Februar führt der SMTC jeweils über 30 Cresta-Rennen durch. Zwecks Live-Übertragung, vor allem aber für mehr Sicherheit der Piloten, wurden im Herbst 2012 fünf Kameras entlang der Strecke installiert. Die Bilder werden auf einen Monitor im Speakerturm übertragen, der im Clubhaus im oberen Streckendrittel steht. Für die Installation wurden Fiberoptikkabel von HUBER+SUHNER verwendet. Diese laufen im Keller des Clubhauses zusammen, wo sie in einem 19"-Schrank aufgespleisst wurden. Rund 33 000 Fasermeter wurden verbaut und über 60 Fiberoptikstecker im Feld konfektioniert. Der SMTC hat Fiberoptikverkabelungen von HUBER+SUHNER gewählt, da diese resistent gegenüber Kälte und Schnee sowie unempfindlich gegen Störeinflüsse wie Blitzschläge sind. Weitere Vorteile sind die schnelle Bildübertragung sowie die rasche und zuverlässige Installation im Feld. Zudem haben sich die Produkte bei der «Nachbarin», der Bobbahn St. Moritz, seit vielen Jahren bewährt.