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Small Satellite Conference 2019
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During the Small Satellites conference, the discussion will be around the technical issues, development considerations, and new opportunities that result from an ever-growing trend toward missions using tens, hundreds, or even thousands of small satellites.

3.8.2019 - 8.8.2019
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Der Zeit voraus: Hochvolt-Bordnetz für E-Vito

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6 . 9 . 2012
Der Zeit voraus: Hochvolt-Bordnetz für E-Vito
Noch vor der Einführung einheitlicher Standards bei Elektrofahrzeugen hat HUBER+SUHNER das Hochvolt- Bordnetz des Mercedes E-Vito entwickelt. Mit einem Direktanschluss und abgeschirmten Kabeln erfüllt der Hochvoltverteiler alle zentralen Anforderungen des Marktes, wie elektromagnetische Verträglichkeit (EMV), Dichtheit und kleinste Übergangswiderstände.

Während heute bereits erste Normen bestehen, begann die Entwicklung des Mercedes E-Vito Ende 2009 noch ohne jegliche Vorgaben. Hohe Spannungen im Inneren des Fahrzeugs stellten neue Anforderungen ans Bordnetz. HUBER+SUHNER hatte Erfahrung mit Hochspannungsverbindungen aus dem Bahnmarkt und wurde daher von Daimler mit der Grundlagenentwicklung von Hochvolt- Bordnetzen beauftragt. Als Folge erhielt HUBER+SUHNER von Magna Steyr den Auftrag, das Hochvolt-Bordnetz für den Mercedes E-Vito zu entwickeln.
 
Kurze Entwicklungszeit
Die besondere Herausforderung lag vor allem in der extrem kurzen Entwicklungszeit. «Zwischen Projektstart und Abnahme des Produktionsprozesses lag nicht mal ein Jahr», so Norbert Schaller, Marktsegment Manager Automotive Deutschland. «Es gab weder langjährige Erfahrung im Aufbau von Hochvolt-Bordnetzen, noch existierten branchenspezifische Normen.» Wegen der hohen Spannungen stellte der Kunde verschiedene Anforderungen an den Hochvoltverteiler, wie EMV-Verträglichkeit, Dichtheit gegenüber Flüssigkeiten, kleine Übergangs widerstände und absolute Sicherheit. Branchenübliche Verbinder erfüllten diese Vorgaben nicht. Das Anschlusssystem RACS (RADOX® Automotive Connection System) von HUBER+SUHNER jedoch verbindet durch direktes Verlegen der Kabel in die Verteilstation äusserst platzsparend und effizient HVDU und Hochvoltaggregate.

Entscheidende Erfahrung
Entwicklung, Design und Auslegung des Hochvolt-Bordnetzes erfolgten in Deutschland, ebenso die Prozessauslegung der Prototypen. Die Validitätsprüfungen stimmte HUBER+SUHNER genau mit Magna ab. Die C-Musterfertigung erfolgte in der Schweiz, die Produktion der Kleinserie in Polen. Bis 2014 produziert HUBER+SUHNER nun über 2000 Hochvolt-Bordnetze für den Mercedes E-Vito, bestehend aus Verteiler (High Voltage Distribution Unit - HVDU), Einzeladern, geschirmten und ungeschirmten mehradrigen Kabeln sowie ungeschirmten Niederspannungskabel für den Anschluss des Niederspannungs-Bordnetzes an den Antriebsstrang. Die wertvollen Erfahrungen im Aufbau mit Hochvolt-Bordnetzen bringt HUBER+SUHNER mittlerweile weltweit bei namhaften Herstellern von Elektro- und Hybridfahrzeugen ein.