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RADOX-Kabel im Elektrobagger

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3 . 11 . 2014
RADOX-Kabel im Elektrobagger
Die Unit Automotive von HUBER+SUHNER war erneut Sponsoring-Partner der ETH Zürich. Im Projekt «Elektrobagger» bauten Studierende der ETH einen 15 Tonnen schweren Bagger um. Ziel war es, den Bagger elektrisch und nicht mithilfe von Diesel anzutreiben. Für alle Verbindungen im Motorraum des Baggers sponserte die Unit Automotive verschiedene RADOX Kabel und RACS Anschluss-Systeme. So installierten die Studierenden geschirmte RADOX Batteriekabel, geschirmte mehradrige RADOX Kabel sowie RADOX 155SFLR.

Sichere und langlebige Produkte für ein raues Umfeld
Zum Einsatz kommen wird der Elektrobagger später auf Baustellen. Damit er im robusten Umfeld einwandfrei funktioniert, bieten die RADOX Kabel von HUBER+SUHNER die perfekte Lösung. Dank ihrer elektronenstrahlvernetzten Isolation sind sie robuster als herkömmliche Kabel und garantieren langlebige und sichere Verbindungen im Motorraum. Die geschirmten Kabel verbinden die Batterie, die über eine Kapazität von 173 Kilowattstunden verfügt, mit dem Verteiler. Von dort fliesst der Strom zu den beiden Spannungswandlern, um anschliessend zum Elektromotor und zur Pumpe verteilt zu werden. Für eine Vollladung des Baggers sind schätzungsweise 6 bis 10 Stunden nötig, wobei die beiden Ladegeräte zusammen maximal 44 Kilowatt Ladeleistung bereitstellen.
Was eine weitere Besonderheit des Baggers ausmacht, ist seine Effizienz. Sein durchschnittlicher Verbrauch liegt bei 50 Kilowatt. Im Vergleich dazu: Ein mit Diesel angetriebener Bagger verbraucht 12 Liter pro Stunde (120 Kilowatt). Zudem trägt der Elektrobagger dank seiner hohen Laufruhe zu einer geringeren Lärmemission bei.

Gewinnung von Studierenden
Für den Bau des Baggers sponserte die Unit Automotive nicht nur die Kabel sondern stellte den Studierenden auch fachliches Know-how sowie finanzielle Mittel zur Verfügung. Die Zusammenarbeit mit den Unis sowie Hochschulen ist für HUBER+SUHNER und die Studierenden eine Win-Win-Situation. Einerseits kann das Unternehmen seine Produkte in neuen Feldern testen und unterstützt mit seinem Engagement die Ausbildung von Fachkräften in der Schweiz. Andererseits profitieren auch die Studierenden, denn sie sammeln erste praktische Erfahrungen in der Arbeitswelt und lernen einen potentiellen Arbeitgeber kennen.

«Die Zusammenarbeit ist sowohl für die Studierenden als auch für uns eine gute Möglichkeit zur Vernetzung», sagt Marc-André Beck, Produktmanager der Unit Automotive. «Ausserdem sind es immer sehr spannende Projekte und wir freuen uns darauf, die ETH auch zukünftig zu unterstützen.»