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Small Satellite Conference 2019
Small Satellite Conference 2019

During the Small Satellites conference, the discussion will be around the technical issues, development considerations, and new opportunities that result from an ever-growing trend toward missions using tens, hundreds, or even thousands of small satellites.

3.8.2019 - 8.8.2019
Deutsch
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Die unten dargestellten Umweltkennzahlen wurden für alle HUBER+SUHNER-Standorte mit bedeutenden Produktionsaktivitäten bestimmt und decken deshalb die Länder Schweiz, Brasilien, China, Grossbritannien, Indien, Malaysia, Polen und Tunesien ab. Als Land mit beträchtlichem Nettoumsatz wird auch Deutschland mit einbezogen. Jeder Standort wird als eigenständige Einheit betrachtet, in der Energie und Stoffe eingesetzt werden (Input) und die Emissionen, Abfälle und Abwasser abgibt (Output). Es werden nur solche Energie- und Stoffflüsse berücksichtigt, die in grösseren Mengen auftreten, die im Verdacht stehen, die Umwelt merklich zu beeinflussen oder die im Massnahmenplan aufgeführt sind. Landverbrauch und Infrastruktur (Gebäude, Maschinen, Fahrzeuge usw.) sind ebenso nicht erfasst wie die Auswirkungen unserer Produkte auf die Umwelt durch Gebrauch und Entsorgung beim Kunden.
Umweltkennzahlen 2018
2018 haben der gesamte Energie- und Wasserverbrauch gegenüber dem Vorjahr nur geringfügig zugenommen, während die Abfallmenge – bei nahezu konstanter Recyclingquote – stärker gewachsen ist als das Produktionsvolumen. Einen erheblichen Anteil an der starken Zunahme hatte der Rückbau zweier alter Gebäude am Schweizer Standort Herisau. Bei den Treibhausgasemissionen zeigt sich ein gemischtes Bild. Die Gesamtmenge der durch die Tätigkeit von HUBER+SUHNER verursachten Treibhausgase nimmt mit zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr weniger stark zu als der organische Umsatz des Unternehmens. Diese mässige Zunahme ergibt sich jedoch allein aus dem drastischen Rückgang der Treibhausgase im Scope 1+2* (–26 %). Dagegen steht eine erhebliche Zunahme der verursachten Treibhausgase im Scope 3**. Ursache hierfür waren vor allem der deutliche Mehrverbrauch von Kunstoffen und Kupfer für die Herstellung von Niederfrequenzkabeln sowie das gestiegene Transportaufkommen, besonders bei der Luftfracht.
Ziel zur Reduktion der Treibhausgasemissionen
Dieses gemischte Bild spiegelt sich auch in den Treibhausgas-Reduktionszielen, auf die sich HUBER+SUHNER 2017 gegenüberder Science Based Targets Initiative (SBTI) verpflichtet hat. Bei den Treibhausgasemissionen, die das Unternehmen unmittelbar beeinflussen kann (Scope 1+2), ist HUBER+SUHNER 2018 auf den Zielpfad zurückgekehrt, während im Scope 3 das Zwischenziel für 2018 verfehlt wurde.
Die Rückkehr auf den Zielpfad hat HUBER+SUHNER hauptsächlich auf drei Feldern erreicht.
  • Nach der technischen Störung in den Elektronenstrahlvernetzungsanlagen am Standort Pfäffikon 2017, bei der eine grössere Menge des Isoliergases Schwefelhexafluorid*** (SF6) freigesetzt wurde, haben die eingeleiteten Gegenmassnahmen dazu geführt, dass 2018 nur eine sehr kleine Menge SF6 in die Umwelt gelangte.
  • Der Strom für den Standort Pfäffikon stammte aus erneuerbaren Quellen (Wasserkraftwerke).
  • Durch den Einbau einer Wärmepumpe zur Erzeugung von Heizenergie konnte im Werk Pfäffikon eine erhebliche Menge Heizöl eingespart werden.

* Scope-1-Emissionen stammen aus Emissionsquellen innerhalb des Unternehmens, etwa aus unternehmenseigenen Heizanlagen oder Fahrzeugen.
Scope-2-Emissionen entstehen bei der Erzeugung von Energie, die von ausserhalb bezogen wird. Dies sind vor allem Strom und Wärme aus Energiedienstleistungen.

** Scope-3-Emissionen sind Emissionen, die durch die Unternehmenstätigkeit verursacht werden, aber nicht unter der Kontrolle des Unternehmens stehen, zum Beispiel bei Zulieferern oder Dienstleistern.

*** Schwefelhexafluorid gilt als stärkstes bekanntes Treibhausgas (ein Kilogramm SF6 entspricht 22.8 Tonnen CO2).