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HUBER+SUHNER erwartet nach Stabilisierung im zweiten Halbjahr ein solides Ergebnis für 2020

Das Geschäftsjahr 2020 von HUBER+SUHNER entwickelte sich in allen drei Hauptmärkten Kommunikation, Transport und Industrie schwächer als das Vorjahr. Die Gründe für den Rückgang im Auftragseingang wie auch im Nettoumsatz lagen mehrheitlich im ersten Halbjahr. Bedingt durch die Coronavirus-Pandemie war eine erkennbare Verlangsamung im Ausbau von Mobilfunknetzen zu spüren, während sich im Bahnenmarkt die verzögerte Inbetriebsetzung von Rollmaterial in einer zurückhaltenden Auftragsvergabe in der gesamten Lieferkette bemerkbar machte. Im weiteren Jahresverlauf stabilisierte sich die Situation.

Der Nettoumsatz belief sich 2020 auf CHF 737.9 Mio. (ungeprüft), ein Minus von 11.2 % gegenüber Vorjahr. Organisch, d. h. unter Berücksichtigung von Währungs-, Kupferpreis- und Portfolioeffekten, betrug das Minus 10.0 %. Der Auftragseingang lag mit CHF 748.2 Mio. um 6.6 % unter Vorjahr. Der Kommunikationsmarkt verzeichnete im Gegensatz zur erwähnten Verlangsamung im Ausbau von Mobilfunknetzen eine im Jahresverlauf zunehmende Nachfrage in den Teilmärkten Rechenzentren und WAN / Zugangsnetze. Im Transportmarkt stand dem Rückgang im Bahnenmarkt ab der Jahresmitte eine deutliche Erholung im Teilmarkt Automotive gegenüber, was vor allem dem Umsatzwachstum mit Lösungen für Elektrofahrzeuge zuzuschreiben ist. Im Industriemarkt verteilte sich der Umsatzrückgang gegenüber dem sehr starken Vorjahr in etwa gleichmässig auf alle Anwendungen.

Das Ergebnis konnte im zweiten Halbjahr deutlich verbessert werden: Während im ersten Halbjahr unter Einhaltung eines strikten Kostenmanagements eine EBIT-Marge von 6.7 % erzielt wurde, gelang es dem Unternehmen im zweiten Halbjahr die Marge zu steigern. Aufgrund des verbesserten Business-Mix dürfte HUBER+SUHNER für das Gesamtjahr 2020 trotz schwierigem Umfeld eine EBIT-Marge gerade noch am unteren Ende des mittelfristigen Zielbands von 8 – 10 % erreichen.

Auswirkungen des Cyberangriffs auf den Betrieb

Mitte Dezember 2020 war das Unternehmen Ziel eines Cyberangriffs. Infolgedessen deaktivierte HUBER+SUHNER sämtliche Systeme weltweit, um weiteren potenziellen Schaden abzuwenden. Ab dem dritten Tag nach dem Angriff konnten die Produktionsstandorte weltweit schrittweise wieder anlaufen. Parallel dazu wurden sämtliche IT-Systeme gestaffelt wieder in Betrieb genommen. Bis zum Jahreswechsel gelang es, aus eigener Kraft wieder in den Normalbetrieb überzugehen. Trotzdem gingen im Berichtsjahr für die Behebung der Folgen des Cyberangriffs einige Werktage verloren.

Generalversammlung 2021

Die Generalversammlung 2021 der HUBER+SUHNER AG findet am 31. März statt. Die aktuelle Situation aufgrund der Coronavirus-Pandemie lässt die Durchführung der Generalversammlung mit physischer Anwesenheit der Aktionäre nicht zu. Die Generalversammlung wird deshalb gestützt auf das Covid-19-Gesetz durchgeführt. Die Stimmabgabe wird nur über den unabhängigen Stimmrechtsvertreter möglich sein.

Das detaillierte Geschäftsergebnis wird im Rahmen der Medien- und Analystenkonferenz am 9. März 2021 vorgestellt werden.

Die Definition der Alternativen Performance-Kennzahlen ist abrufbar unter www.hubersuhner.com/de/company/investors/publications

Patrick G. Köppe
Head Corporate Communications
HUBER+SUHNER AG
+41 44 952 25 60
pressoffice@hubersuhner.com

Medienmitteilung (PDF)

Medienkontakt

Patrick G. Köppe
Corporate Communications

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+41 44 952 25 60


Axel Rienitz
Fachmedien

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+41 71 353 42 20