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Unternehmen Medien News

HUBER+SUHNER mit starkem organischem Wachstum – Profitabilität deutlich gesteigert

Alle drei Technologiesegmente legen in Auftragseingang und Umsatz markant zu – alle Regionen wachsen zweistellig – Wachstumsinitiativen leisten wesentlichen Beitrag zur dynamischen Entwicklung

HUBER+SUHNER mit starkem organischem Wachstum – Profitabilität deutlich gesteigert

Schlüsselzahlen      
in CHF Mio. 2018 2017 Veränderung
in %
Gruppe      
Auftragseingang 915.2  826.3  10.8
Nettoumsatz 885.0  774.0  14.3
Betriebsergebnis (EBIT) 82.5  58.1  41.9
in % vom Nettoumsatz 9.3  7.5  
Konzerngewinn 61.4  42.1  45.6
in % vom Nettoumsatz 6.9  5.4  
Freier operativer Cashflow 71.7  20.0  259.2
       
Technologiesegment Hochfrequenz      
Auftragseingang 269.1  239.9  12.1
Nettoumsatz 255.4  231.2  10.5
Betriebsergebnis (EBIT) 40.8  31.5  29.4
in % vom Nettoumsatz 16.0  13.6  
       
Technologiesegment Fiberoptik      
Auftragseingang 347.9  329.2  5.7
Nettoumsatz 338.2  316.2  6.9
Betriebsergebnis (EBIT) 20.0  17.7  12.9
in % vom Nettoumsatz 5.9  5.6  
       
Technologiesegment Niederfrequenz      
Auftragseingang 298.2  257.2  16.0
Nettoumsatz 291.4  226.6  28.6
Betriebsergebnis (EBIT) 28.7  11.6  147.7
in % vom Nettoumsatz 9.8  5.1  

Wie bereits im Vorjahr konnten 2018 alle drei Technologiesegmente den Auftragseingang sowie den Nettoumsatz steigern. Der Auftragseingang auf Gruppenstufe erhöhte sich erneut zweistellig um 10.8 % auf CHF 915.2 Mio. Die Niederfrequenz (+16.0 %) profitierte sowohl im Bahnen- wie im Automobilmarkt von einer überdurchschnittlichen Dynamik. Die Fiberoptik konnte deutlich mehr Aufträge (+5.7 %) verbuchen, während die Hochfrequenz (+12.1 %) mehr als doppelt so stark zulegte wie im Vorjahr.

Der Nettoumsatz der Gruppe wuchs um 14.3 % auf CHF 885.0 Mio. Organisch, d.h. bereinigt um Portfolio-, Währungs- und Kupfereffekte, belief sich das Wachstum auf immer noch hohe 13.6 %. Einen Umsatzsprung machte die Niederfrequenz (+28.6 %). Auch die Hochfrequenz (+10.5 %) und die Fiberoptik (+6.9 %) legten deutlich zu. Besonders erfreulich entwickelten sich drei der vier Wachstumsinitiativen, Luft-, Raumfahrt und Wehrtechnik, Rechenzentren sowie EV Automotive. Die vierte Wachstumsinitiative, das Geschäft mit Small Cells, muss trotz hohem Potenzial im Hinblick auf den bevorstehenden Aufbau der 5G-Netze noch an Dynamik zulegen. Die Umsatzanteile nach Regionen blieben gegenüber dem Vorjahr praktisch unverändert mit 44 % (VJ 45 %) in EMEA, 37 % (VJ 36 %) in APAC und 19 % (VJ 19 %) in den Amerikas. Dies unterstreicht die breite geografische Abstützung des Wachstums.

Positiv entwickelte sich die EBIT-Marge auf 9.3 % (VJ 7.5 %). Zusätzlich zum hohen Wachstum legten die unterproportional gestiegenen Kosten und ein günstiger Produktmix den Grundstein für die verbesserte Profitabilität. Die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung stiegen gegenüber der Vorjahresperiode um 6.9 % auf CHF 36.6 Mio. Der Konzerngewinn erhöhte sich auf CHF 61.4 Mio. (VJ CHF 42.1 Mio.), was einer Umsatzgewinnrate von 6.9 % entspricht. Der freie operative Cashflow erreichte hohe CHF 71.7 Mio. (VJ CHF 20.0 Mio.). Der Sprung im Cashflow ist unter anderem auf eine signifikante Verbesserung des Lagerumschlags zurückzuführen.

Das starke Umsatzwachstum erforderte einen Ausbau der Kapazitäten innerhalb des weltweiten Produktionsnetzwerks. So stieg die Anzahl der fest angestellten Mitarbeitenden weltweit um 256 auf 4456 (4297 Vollzeitstellen im Jahresdurchschnitt). In der Schweiz resultierte ein Plus von 24 auf 1261, das vor allem den Wachstumsinitiativen zugutekam.

Hauptmärkte Transport und Industrie wachsen zweistellig, Kommunikationsmarkt ebenfalls deutlich im Plus
Der Kommunikationsmarkt erholte sich im Geschäftsjahr 2018 und verzeichnete ein Umsatzplus von 6.7 % auf CHF 401.0 Mio. Im Auftragseingang hingegen konnte mit +3.9 % gegenüber Vorjahr auf CHF 406.4 Mio. das hohe Niveau des ersten Halbjahrs wie erwartet nicht gehalten werden. Dies war auf saisonale Effekte zurückzuführen, vor allem im Ausbau der Mobilfunkinfrastruktur im indischen Subkontinent.

Der Auftragseingang im Transportmarkt legte um 11.0 % auf CHF 271.1 Mio. zu, während der Nettoumsatz mit +24.6 % auf CHF 269.3 Mio. einen eigentlichen Wachstumsschub verzeichnete. Im Bahnenmarkt hielt die 2017 wiedergewonnene Dynamik in Asien an und auch die europäischen Märkte erzielten hohe Zuwächse. Im Marktsegment Automobil profitierte das Unternehmen von einem positiven Marktumfeld im Allgemeinen und von einer hohen Aktivität mit neuen Projekten für Hochvolt-Verbindungslösungen in Elektrofahrzeugen im Speziellen.

Im Industriemarkt lagen die Zuwachsraten im Auftragseingang mit 24.5 % auf CHF 237.7 Mio. sowie im Nettoumsatz mit 17.8 % auf CHF 214.7 Mio. sogar nochmals um einiges höher als im Vorjahr. Neben der wichtigen Wachstumsinitiative Luft-, Raumfahrt und Wehrtechnik entwickelten sich die unterschiedlichsten Anwendungen in anderen industriellen Hightech-Nischen allesamt ebenfalls positiv.

Technologiesegment Hochfrequenz mit zweistelligem Wachstum und nochmals gesteigerter Profitabilität
Sowohl im Auftragseingang mit +12.1 % auf CHF 269.1 Mio. wie auch im Nettoumsatz mit +10.5 % auf CHF 255.4 Mio. vermochte sich das Technologiesegment Hochfrequenz gegenüber Vorjahr wieder stark zu verbessern. Mit 16.0 % konnte die EBIT-Marge um beinahe zweieinhalb EBIT-Prozentpunkte gesteigert werden. Im Marktsegment Luft-, Raumfahrt und Wehrtechnik trugen Aufträge z. B. für Verbinder im Satellitenbau, wo rasche Montageprozesse, geringes Gewicht und absolute Nullfehlertoleranz zählen, zum Wachstum bei.

Technologiesegment Fiberoptik mit positiver Tendenz
Das Technologiesegment Fiberoptik vermochte sich mit einem Plus im Auftragseingang von 5.7 % auf CHF 347.9 Mio. und im Nettoumsatz von 6.9 % auf CHF 338.2 Mio. gegenüber dem Vorjahr zu steigern und erzielte eine EBIT-Marge von 5.9 % (VJ 5.6 %). Erneut stammten hohe Umsätze aus Mobilfunkinfrastruktur-Projekten in Indien. Das Geschäft in der Wachstumsinitiative Rechenzentren legte erheblich zu. Im Hinblick auf den anstehenden Aufbau der 5G-Netze ist das Unternehmen gut aufgestellt mit innovativen Produkten und Lösungen.

Technologiesegment Niederfrequenz mit bedeutendem Vorwärtsschritt
Dank guter Entwicklung über die ganze Berichtsperiode steht das Technologiesegment Niederfrequenz noch besser da als vor Jahresfrist. Grundlage dazu waren das Plus im Auftragseingang von 16.0 % auf CHF 298.2 Mio. und der Sprung um 28.6 % auf CHF 291.4 Mio. im Nettoumsatz. Eindrücklich war die Entwicklung auch bei der EBIT-Marge, die sich auf 9.8 % beinahe verdoppelte. Trotz hoher Auslastung konnte die Lieferfähigkeit auf gutem Niveau gehalten werden und dank verbesserter Lagerbewirtschaftung ein substanzieller Beitrag an den verbesserten Cashflow der Gruppe geleistet werden.

Am Standort Pfäffikon wurden die Weichen gestellt für die Zusammenlegung der beiden Kabelproduktionen Dorf und Witzberg. Damit wird das Technologiesegment auch mittelfristig im Wettbewerb gestärkt.

Ausblick
In seiner Gesamtheit betrachtet war 2018 ein überdurchschnittlich starkes Geschäftsjahr. In der zweiten Jahreshälfte liess die Dynamik im Auftragseingang allerdings etwas nach. Aus heutiger Sicht geht HUBER+SUHNER in den beiden grössten Teilmärkten Bahnen und Cell Site von unterschiedlichen Entwicklungen aus. Während sich im Bahnenmarkt die Aktivitäten in etwa auf dem hohen Niveau von 2018 stabil halten sollten, dürfte im Teilmarkt Cell Site das Volumen vorübergehend etwas tiefer liegen, bevor dieses Geschäft ab 2020 im Zuge der beginnenden 5G-Rollouts wieder anziehen sollte. Andererseits darf in den vier Wachstumsinitiativen gesamthaft mit weiteren Fortschritten gerechnet werden.

Für das laufende Geschäftsjahr rechnet die Gruppe mit einem Umsatz in der Grössenordnung von 2018. Die Betriebsergebnismarge dürfte sich damit, eine vergleichbare Wechselkurssituation vorausgesetzt, in der oberen Hälfte des mittelfristigen EBIT-Margenzielbandes von 8–10 % bewegen.

Patrick G. Koeppe
Head Corporate Communications
+41 44 952 25 60
pressoffice@hubersuhner.com

Geschaeftsbericht 2018

Medienmitteilung (PDF)

Medienkontakt

Patrick G. Köppe
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Axel Rienitz
Fachmedien

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