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Unternehmen Medien News

HUBER+SUHNER AG nimmt Produktion nach Cyberattacke schrittweise wieder auf

Der Produktionsbetrieb an den Schweizer Standorten ist erfolgreich wieder angelaufen. Entstandene Lieferverzögerungen mit Kunden sollen bis Ende Jahr abgebaut werden. Eine unbekannte Täterschaft macht Datenbesitz geltend – HUBER+SUHNER in intensiver Zusammenarbeit mit Experten und Behörden.

Wie am 14. Dezember 2020 berichtet, war das IT-Netzwerk von HUBER+SUHNER Ziel einer Cyberattacke mit Schadsoftware. Kurz nach dem Feststellen des Angriffs deaktivierte das Unternehmen sämtliche Arbeitsstationen in Produktions- sowie in administrativen Bereichen weltweit, um weiteren möglichen Schaden abzuwenden.

Betrieb erfolgreich angelaufen – gestaffelte Inbetriebnahme in kurzer Folge

In intensiver Zusammenarbeit rund um die Uhr zwischen dem Unternehmen, dem Outsourcing- Partner für IT-Infrastruktur und weiteren Experten wurden alle deaktivierten Systeme weltweit etappenweise geprüft. Nach einer eingehenden Testphase konnten heute erste Produktionsaufträge an den Schweizer Standorten wieder einwandfrei abgearbeitet werden. In den Werken weltweit werden parallel dazu die Voraussetzungen für eine sichere Wiederaufnahme der Produktionsaktivitäten geschaffen.

Um das Risiko einer weiteren Ausweitung der Schadsoftware auszuschliessen, hatte HUBER+SUHNER auch zentrale administrative Systeme einschliesslich des Finanzwesens und der Personaladministration deaktiviert. Auch diese werden laufend wieder in Betrieb genommen.

Lieferverzögerungen aufgrund des Produktionsunterbruchs sollen bis zum Jahresende weitestgehend abgebaut werden

Der Unterbruch der Produktion an den verschiedenen Standorten führt vereinzelt zu einer Verzögerung der Auslieferung von Kundenaufträgen. HUBER+SUHNER steht im engen Kontakt mit den Kunden und geht zum heutigen Stand davon aus, dass entstandene Lieferverzögerungen bis zum Jahresende weitestgehend abgebaut werden können.

Untersuchung und Analyse des genauen Sachverhalts laufen weiter

Eine unbekannte Täterschaft macht geltend, im Besitz von Daten von HUBER+SUHNER zu sein. Zum jetzigen Zeitpunkt verfügt das Unternehmen über keine Anhaltspunkte, dass es sich dabei um kritische Daten handeln könnte. Unabhängig davon wird sich das Unternehmen nicht erpressen lassen. Die Untersuchung der Cyberattacke sowie die Analyse des genauen Sachverhalts, der dazu geführt hat, werden auch weiterhin mit hoher Intensität und in enger Zusammenarbeit mit Experten für Cyber-Sicherheit sowie den Behörden vorangetrieben. HUBER+SUHNER wird bei Vorliegen neuer Erkenntnisse entsprechend informieren und kann insbesondere zur laufenden Untersuchung keine näheren Angaben machen.

Koeppe Patrick
Head Corporate Communications
HUBER+SUHNER AG
+41 44 952 22 11
pressoffice@hubersuhner.com

Medienmitteilung (PDF)

Medienkontakt

Patrick G. Köppe
Corporate Communications

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Axel Rienitz
Fachmedien

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