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Mass-Trans Innovation Japan 2019
Mass-Trans Innovation Japan 2019
Mass-Trans Innovation Japan (MTIJ) is a biannual trade show and the only one specialised in railways technology in Japan. 
27.11.2019 - 29.11.2019
Deutsch
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Verbindungen im Wind

Verbindungen im Wind
Energieversorgung ist eine der grössten technologischen Herausforderungen dieses Jahrhunderts, denn bis 2050 wird weltweit doppelt so viel Primärenergie nötig sein wie heute. Die Endlichkeit fossiler Brennstoffe und das Ziel, Treibhausgase zu reduzieren, treiben den Ausbau regenerativer Energiequellen voran. Entscheidend sind dabei nicht nur neue Installationen, sondern auch Einsparungen durch Energieeffizienz. Dies gelingt nur mit technisch hochstehenden Lösungen – die HUBER+SUHNER für Windenergie in drei Technologien bietet.

Die Zukunft der Windkraft hat längst begonnen. Mitunter, weil Windenergie im Unterschied zu Solarstrom auch über Nacht produziert werden kann und daher viel Potenzial hat. Jährlich werden rund 25 000 neue Windturbinen installiert. Aber auch die Effizienz bestehender Anlagen wird gesteigert. In Deutschland beispielsweise werden zehn bis fünfzehn Jahre alte Windräder Schritt für Schritt durch neue ersetzt. Ziel dieses sogenannten Repowerings ist es, mit neuen Onshore-Anlagen mehr Strom zu erwirtschaften – bei gleichzeitiger Steigerung der Energieeffizienz. Die Hälfte der neuen Anlagen bringt dann bei doppelter Leistung den dreifachen Stromertrag. Die durchschnittliche Leistung von Onshore-Windrädern wird von heute 1.6 MW mittelfristig auf 2 MW steigen. «Rein technisch gesehen sind heute sogar schon 6 bis 10 MW möglich», erläutert Hanspeter Schiess, Marktmanager Wind bei HUBER+SUHNER.
 
Optimaler Energieertrag
Bei Windkraft geht es aber nicht um maximale Leistung, sondern um optimalen Energieertrag. So müssen Windparks auf ständig wechselnde Windbedingungen eingestellt sein. Rotorblätter werden zum Beispiel permanent optimal ausgerichtet, um ideale Drehgeschwindigkeit zu erreichen. Um höchste Erträge aus Windkraft zu erwirtschaften, muss ein Betreiber also jederzeit zahlreiche Daten in den Windturbinen überwachen. Und das bei rauen Bedingungen. Die Anlagen sind – logischerweise – permanent Wind und Wetter ausgesetzt und in ständiger Bewegung. Dies stellt enorm hohe Ansprüche an die Verkabelung. «Je grösser und effizienter eine Anlage, desto wichtiger sind widerstandsfähige und vor allem wartungsfreie Kabel», so Hanspeter Schiess. «Werden Kabel von mangelnder Qualität eingesetzt, stehen die Turbinen wegen Wartung zu oft still. Das können sich Betreiber nicht leisten.»
 
Effiziente Windturbinen
Effiziente Windkraftproduktion verlangt also wartungsfreie Verbindungen, sowohl innerhalb eines Turms als auch zwischen den einzelnen Turbinen. Im Innern der Windturbine werden für Überwachung und Steuerung vorkonfektionierte Fiberoptiksysteme eingesetzt, die die Kontrolleinheit im Turmfuss mit der Gondel verbinden. «Unsere HUBER+SUHNER-Produkte sind nach dem Plugand- play-Prinzip konzipiert. Die Installation muss schnell und einfach sein», so Hanspeter Schiess. Kupfer-Ethernetverbindungen kämen in den bis zu 170 Meter hohen Windturbinen an ihre physikalischen Grenzen. Der Vorteil der Glasfaser ist, dass sie unempfindlich gegenüber den elektromagnetischen Feldern der Energiekabel ist, Daten also jederzeit störungsfrei überträgt. Und davon gibt es eine Menge: In der Windturbine werden unterschiedlichste Anlage- und Prozessdaten permanent überprüft und ausgewertet. «In den Gondeln mancher Windanlagen laufen sogar Kameras zur Systemüberwachung. Da ist auch Bandbreite zur Datenübertragung gefragt», erklärt Hanspeter Schiess. «Ein weiteres Plus der Fiberoptik.» Um die Rotorblätter optimal auszurichten, braucht es weiter auch robuste Energie- und Signalübertragung. Die RADOX®-Wind-Niederfrequenzkabel von HUBER+SUHNER wurden speziell für die hohen Anforderungen in Gondel und Turm entwickelt. Trotz der hohen mechanischen Belastungen, zum Beispiel durch Torsion, sind sie sehr zuverlässig und langlebig. So werden Störungen und kostspielige Erneuerung der Kabel vermieden.
 
Verkabelung ganzer Windparks
An Bedeutung gewinnt auch die Verkabelung ganzer Windparks, zwecks Fernwartung oder zentraler Überwachung der Anlage mit höchster Präzision. Bis zu 100 Windturbinen werden in effektivem Windparkmanagement untereinander vernetzt, die Daten ins Kontrollzentrum übertragen. Dies geschieht einerseits mit Fiberoptiklösungen von HUBER+SUHNER, wie Aussenkabel, Spleisskassetten oder Patchkabel. Andererseits bietet HUBER+SUHNER auch Hochfrequenzprodukte wie Antennen, Blitzschutzkomponenten oder Jumperkabel für Drahtlosnetzwerke. «Wir liefern robuste, kundenspezifische, integrierte Systemlösungen aus einer Hand – kurz, wir sorgen für die Schnittstellen in und zwischen den Windturbinen», fasst Hanspeter Schiess zusammen.
 
Windmarkt wächst weiter
Auf der ganzen Welt wächst der Windmarkt weiter, das Potenzial ist riesig. 2012 wurden gut 2% des weltweiten Energiebedarfs durch Wind abgedeckt. Bis 2016 soll sich die Zahl verdoppeln, bis 2021 gar vervierfachen. Die grössten Treiber sind China und die USA, aber auch europäische Länder wie Deutschland, Spanien, Grossbritannien oder Frankreich. Zudem sind Indien, Brasilien oder Osteuropa auf dem Vormarsch. Der Windmarkt benötigt daher immer mehr Verbindungen. Allerdings werden nur Lösungen von höchster Qualität die Herausforderungen zur sicheren Energieversorgung bewältigen. Verbindungen von HUBER+SUHNER sind an vorderster Front im Wind dabei.
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Zukunftsenergien verbinden
Bei Windkraft und Sonnenenergie spielt Energieeffizienz eine wichtige Rolle. Auch intelligente Stromverteilnetze und Speichermöglichkeiten sind für die Energieversorgung entscheidend. HUBER+SUHNER verbindet diese Zukunftsenergien und liefert spezifische Verbindungslösungen, sowohl für die speziellen Anforderungen der konventionellen Energieversorger als auch für die wetterexponierten Anwendungen in der Solartechnik, in Windturbinen und in Windparks.