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Die unten dargestellten Umweltkennzahlen wurden für alle HUBER+SUHNER-Standorte mit bedeutenden Produktionsaktivitäten bestimmt und decken deshalb die Länder Schweiz, Brasilien, China, Grossbritannien, Indien, Malaysia, Polen und Tunesien ab. Als Land mit beträchtlichem Nettoumsatz wird auch Deutschland mit einbezogen. Jeder Standort wird als eigenständige Einheit betrachtet, in der Energie und Stoffe eingesetzt werden (Input) und die Emissionen, Abfälle und Abwasser abgibt (Output). Es werden nur solche Energie- und Stoffflüsse berücksichtigt, die in grösseren Mengen auftreten, die im Verdacht stehen, die Umwelt merklich zu beeinflussen oder die im Massnahmenplan aufgeführt sind. Landverbrauch und Infrastruktur (Gebäude, Maschinen, Fahrzeuge usw.) sind ebenso nicht erfasst wie die Auswirkungen unserer Produkte auf die Umwelt durch Gebrauch und Entsorgung beim Kunden.

Während der Wasserverbrauch 2017 im Vergleich zum Vorjahr nur leicht zu- und die Abfallmenge leicht abgenommen hat, ist der Energieverbrauch um vier Prozent gestiegen, was der erhöhten Produktionsleistung geschuldet ist. Während die Zunahme der gesamten Treibhausgasemissionen sich mit sieben Prozent gegenüber dem Vorjahr im Rahmen des gestiegenen Produktionsvolumens bewegt, sind die Treibhausgasemissionen im Scope 1+2* überdurchschnittlich stark gewachsen. Hauptursache für diese Zunahme waren technische Störungen in den Elektronenstrahlvernetzungsanlagen am Standort Pfäffikon. Dabei wurde eine grössere Menge des Isoliergases SF6** freigesetzt als im Normalbetrieb. Massnahmen zur Verhinderung solcher Emissionen wurden bereits eingeleitet.
Umweltkennzahlen 2017
CDP: Bestes Schweizer Industrieunternehmen
Im sechsten Jahr in Folge beantwortete HUBER+SUHNER den Fragenkatalog der Non­Profit­Organisation CDP (vormals Carbon Disclosure Project) gestützt auf Zahlen und Fakten aus dem Jahr 2016. Mit der Gesamtnote A­ erreichte das Unternehmen das beste Ergebnis im Sektor Industrie in der Schweiz. Weltweit kam HUBER+SUHNER unter die 21 % bestplatzierten Unternehmen dieses Sektors.

HUBER+SUHNER hat sich auf ein wissenschaftlich fundiertes Ziel zur Reduktion der Treibhausgasemissionen verpflichtet, das von der Initiative Science Based Targets anerkannt wurde. Ein solches Ziel gilt dann als wissenschaftlich fundiert, wenn der Reduktionspfad dazu geeignet ist den Temperaturanstieg auf der Erde verglichen mit vorindustriellen Zeiten auf höchstens zwei Grad Celsius zu begrenzen. HUBER+SUHNER will die Treibhausgasemissionen im Verhältnis zum generierten Mehr­wert zwischen 2015 und 2025 um 30 % reduzieren. Im Scope 3*** hat das Unternehmen bislang die angestrebte Reduktion übertroffen. Im Scope 1+2 wurde das Zwischenziel 2016 erreicht, das Zwischenziel 2017 dagegen verfehlt.
 

* Scope-1-Emissionen stammen aus Emissionsquellen innerhalb der betrachteten Systemgrenzen, etwa unternehmenseigenen Heizanlagen oder Fahrzeugflotten. Scope-2-Emissionen entstehen bei der Erzeugung von Energie, die von ausserhalb bezogen wird, dies sind vor allem Strom und Wärme aus Energiedienstleistungen. (https://de.wikipedia.org/wiki/Carbon_Accounting)

** Schwefelhexafluorid gilt als stärkstes bekanntes Treibhausgas (ein Kilogramm SF6 entspricht 22.8 Tonnen CO2).
 
 
*** Scope-3-Emissionen sind sämtliche übrigen Emissionen, die durch die Unternehmenstätigkeit verursacht werden, aber nicht unter der Kontrolle des Unternehmens stehen, zum Beispiel bei Zulieferern, Dienstleistern oder Mitarbeitern. (https://de.wikipedia.org/wiki/Carbon_Accounting)