Eine strukturierte Verkabelung ist in einem Rechenzentrum unerlässlich um eine optimale Leistung zu gewährleisten. Bei einer so komplexen Netzwerkinfrastruktur aus Kabeln, Patchpanels und Kommunikationshardware kann jede Unzulänglichkeit im Netzwerk zu kostspieligen und unbequemen Ausfallzeiten führen. Um dies zu vermeiden können Betreiber eine strukturierte, optische Verkabelungslösung implementieren – welches die Stabilität, die Sicherheit und die Effizienz in der Netzwerkinfrastruktur erhöht.
Bei der Planung des grössten carrier-neutralen Tier 3+ Rechenzentrumscampus in Grossbritannien durch Stellium wurde die Bedeutung einer effektiven strukturierten Verkabelungslösung sehr schnell erkannt. Bevor auch nur ein einziges Fiberoptikkabel in den Gebäuden des Rechenzentrumcampus installiert wurde, evaluierte Stellium den Bedarf an einer langlebigen und zukunftssicheren optischen Infrastruktur.
Heutigen Bedürfnissen gerecht werden und gleichzeitig zukünftige Anforderungen berücksichtigen
Aufgrund der enormen zu verwaltenden Datenmenge erkannte Stellium, dass ein optisches Verkabelungssystem zuverlässig funktionieren muss, um Betriebszeiten zu maximieren und Ineffizienzen zu vermeiden. Dies bedeutet:
- Sicherstellung, dass die Räume und das Innenleben des Rechenzentrums gemäss den gängigsten Normen definiert, klar und nachvollziehbar gestaltet sind, sodass die Wartung und die Überwachung so einfach wie möglich bewerkstelligt kann.
- Platz- und Raumausnutzung optimieren, sodass neue Technologien wie 5G-Dienste, Hybrid Cloud-Anwendungen und Smart-City Technologien nahtlos und ohne grossen Aufwand integriert werden können.
- Eine Verkabelungsstruktur implementieren, welche erlaubt, sofort auf neue Anforderungen zu reagieren und somit den Servicegrad zu erhöhen.
Die optische Infrastruktur musste pünktlich errichtet werden, um jede Verzögerung bei dem Bau zu verhindern und um die zeitgerechte Inbetriebnahme des Rechenzentrums und der Serviceleistungen sicherzustellen.
Das LISA-System als optisches Fasermanagementsystem
Als Zielsetzung definierte Stellium die Sicherstellung eines effizienten und exakt festgelegten Rechenzentrumslayouts, das sowohl die Zuverlässigkeit als auch den Servicegrad maximiert. HUBER+SUHNER erhielt den Zuschlag für die Installation von zwei LISA Double Access Cable Distribution Racks (CDRs) für das Fasermanagement, welches mit einer doppelten Ausfallsicherheit punktet und sicherstellt, dass die optischen Verbindungen innerhalb des Rechenzentrumscampus ausgebaut werden können.
Für das grösste und carrier-neutrale errichtete Rechenzentrum in Grossbritannien waren schnelle, einfache und zuverlässige MACs (Move, Adds and Changes) bei einem attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis unerlässlich. Stelliums Rechenzentren besitzen eine Verkabelungsinfrastruktur, welche heutigen wie auch zukünftigen Anforderungen gerecht wird.