Was die technischen Aspekte des Projekts angeht, lieferte HUBER+SUHNER maßgeschneiderte Wagenübergangssysteme (Jumper), die für den erfolgreichen Einsatz des Velaro-Systems von Siemens entscheidend waren. Die Wagenübergänge sind für die elektrischen Verbindungen entscheidend, die wiederum für den Betrieb des Zuges unerlässlich sind, und das Rückgrat der gesamten Zugflotte bilden. In der Siemens-Lieferkette genießt diese Komponente eine sehr hohe Aufmerksamkeit, was für die Kopplung und Prüfung des Zuges vor der Übergabe an die DB von entscheidender Bedeutung war. Die normalerweise zwischen den einzelnen Waggons sichtbaren HUBER+SUHNER-Wagenübergangssysteme wurden so konzipiert, dass sie für die Pendler nicht mehr zu sehen sind, was für das Velaro-System einzigartig ist. Das bedeutet, dass die Waggons selbst ansprechender aussehen, ohne dass die Systemleistung beeinträchtigt wird.
Im weiteren Verlauf des Projekts waren HUBER+SUHNER und Siemens mit einer Reihe von Herausforderungen mit Produkten von Drittanbietern konfrontiert, die durch die Pandemie noch verschärft wurden. Die erwiesene Kompetenz unseres Teams hat auch dazu beigetragen, die Lieferkette aufrechtzuerhalten, und das Team hat bei einer Reihe von Aufgaben im Bereich der Verkabelung von Metallarbeiten wesentliche Unterstützung geleistet.
Es wurden proaktive Maßnahmen ergriffen, um potenzielle Störungen zu minimieren. HUBER+SUHNER hat dafür Sorge getragen, dass sowohl die DB als auch Siemens frühzeitig über mögliche Verzögerungen durch Unterlieferanten informiert wurden, sodass sich in solchen Fällen beide auf andere Bereiche des Projekts konzentrieren konnten, für die die erforderlichen Teile verfügbar waren. Aufgrund der kollegialen Zusammenarbeit sowohl auf der Projektmanagement- als auch der Beschaffungsebene konnten Herausforderungen zeitnah angegangen werden, sodass es zu keinem Zeitpunkt zu nennenswerten Rückschlägen durch Verzögerungen oder Produktionsfehler kam.