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Central Equipment Room (zentraler Geräteraum)

Central Equipment Room (zentraler Geräteraum)
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Der Central Equipment Room (CER), manchmal auch Central Apparatus Room (CAR) genannt, kann als das Herzstück einer Rundfunk- und Fernsehanstalt angesehen werden. Alle digitalen Services laufen über den zentralen Geräteraum, sodass dieser für einen Broadcastanbieter von größter Bedeutung ist. 

Ursprünglich war die Broadcastbranche stark von Kupferkabeln angetrieben. Doch zusammen mit den neuen Technologien haben sich auch das Verhalten und die Erwartungen der Kunden verändert, sodass Broadcastbetreiber nach Alternativen suchen mussten, um diesen Anforderungen gerecht zu werden. Es überrascht nicht, dass sich strukturierte Fiberoptik-Verkabelungslösungen als ideale Lösung für die Infrastruktur des zentralen Geräteraums abgezeichnet haben. 

Um die Netzwerkleistung zu optimieren, Risiken zu minimieren und Sicherheitsanforderungen zu erfüllen, wird Broadcastbetreibern stark dazu geraten, sich an Fiberindustriestandards zu halten, zum Beispiel an die von European Broadcast Union (EBU), dem Video Service Forum (VSF) und der Society of Motion Picture and Television Engineers (SMPTE) herausgegebenen Normen sowie an die publizierten Standards des Zusammenschlusses dieser drei: die Joint Task Force on Network Media, JT-NM.

Da einige Rundfunkanbieter große zentrale Geräteräume oder sogar mehrere Räume haben, müssen die Fiberoptiklösungen so flexibel und modular wie möglich sein und auch die Rechenzentrum-Verkabelungsstandards berücksichtigen (z. B. TIA-942 und IEC 11801-5). HUBER+SUHNER empfiehlt die Festlegung verschiedener Zonen und Bereiche innerhalb des zentralen Geräteraums, um eine nahtlose Implementierung der Fiberoptik-Verkabelungslösungen zu ermöglichen. Diese Bereiche sollten wie folgt benannt werden:
  • Hauptverteiler-Bereich
  • Bereichsverteiler-Bereich
  • Zonenverteiler-Bereich
Je nach Größe des zentralen Geräteraums kann es sinnvoll sein, zusätzliche Verteilerpunkte und Schnittstellen zu implementieren. 

Im Vergleich zu traditionellen Kupferkabeldesigns benötigen zentrale Geräteräume neue Leitungssysteme und Schranklayouts. Man muss sich für Single-Mode oder Multimode entscheiden, was sich direkt auf die Anzahl der Fasern und die Topologie des Fasernetzwerks auswirkt. HUBER+SUHNER empfiehlt einen optischen Fiber-Backbone mit dem Optipack-Kabelsystem und einer Cross-Connect-Fibermanagementlösung, zum Beispiel das LISA Fiberkabelmanagementsystem. Für eine Verkabelung innerhalb der Schränke kann das IANOS® Kabelmanagementsystem mit hoher Port-Dichte verwendet werden, um IP-Router und andere aktive Geräte im zentralen Geräteraum einfach miteinander zu verbinden.

Selbstverständlich gibt es keine Universallösung: Jeder zentrale Geräteraum ist einzigartig und bringt seine eigenen Herausforderungen mit sich. Diese Herausforderungen können bewältigt werden, indem die Standards eingehalten und eine strukturierte Verkabelungslösung für den CER implementiert wird. Auf diese Weise kann ein Broadcastanbieter eine zukunftsfähige und ästhetische Einrichtung betreiben, die in der Lage ist, die neuesten Technologien zu handhaben. 

HUBER+SUHNER ist auf das Design zentraler Geräteräume spezialisiert und verfügt über interne Design-Kapazitäten, um Kunden bei ihrem Übergang von Kupfer zu einem auf Fiberoptik basierten CER zu unterstützen. 

Rundfunk- und Fernsehstudio

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