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Die SENCITY® Rail MIMO Niedrigprofil-Antenne

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Expo Ferroviaria
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As the only B2B exhibition exclusively dedicated to the railway industry in Italy, EXPO Ferroviaria brings together key representatives of the sector.
28.9.2021 - 30.9.2021
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Meet-Me Room (MMR)

Meet-Me Room (MMR)
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Ein Meet-Me Room ist ein physischer Raum, üblicherweise innerhalb eines Rechenzentrums, der die Verbindung zur Außenwelt bereitstellt. Es handelt sich um einen sicheren, rund um die Uhr zur Verfügung stehenden Ort, an dem die Verbindung von den Carriern zu den Colocation-Kunden realisiert werden kann. Die Art und Weise sowie auch die Grösse des Meet-Me Rooms können stark variieren und sind abhängig von der Anzahl der Carrier, den Netzwerkbetreibern und den Cloudanbietern, welche im MMR präsent sind. Zusätzlich hat auch die gewählte Redundanzlösung (z. B. 2N+1) eine Auswirkung auf die Grösse des MMR. Folglich kann ein MMR nur ein einzelnes Rack beanspruchen oder im Gegenteil auch mehrere Racks innerhalb eines separat gesicherten Raums oder Käfigs.

Meet-Me Rooms bieten sowohl Netzwerkbetreibern als auch dem Rechenzentrumbetreiber mehrere Vorteile:
  • Carrier können ihren Kunden Dienstleistungen anbieten, ohne hierfür Zugang zu deren Hochsicherheitsbereichen zu benötigen. Wenn die Bedingungen im MMR für den Carrier nicht angemessen sind, kann dieser ein Colocation-Rechenzentrum wechseln und seine Kunden mitnehmen.
  • Das Rechenzentrum ist für potenzielle Kunden wesentlich attraktiver. Die Meet-Me Rooms erlauben die Kontrolle über die Rechenzentrumsverkabelung und stellen für die gesamte Einrichtung dieselben Sicherheits- und Kontinuitätsniveaus sicher. Sie sind nicht nur für die Carrier attraktiv, sondern bieten den Kunden auch eine umfassende Auswahl an Service Providers, was wiederum eine hohe Flexibilität für den Kunden bedeutet.
Es gibt zwei Möglichkeiten, das Equipment der Kunden mit den Service Provider zu verbinden. Die erste Möglichkeit ist eine direkte Verkabelung zwischen dem Patch Panel beim Kunden und dem Carrier-Schrank im MMR. Diese Methode wird Point-to-Point- oder Interconnect-Verkabelungsmethode genannt. Die zweite Möglichkeit ist der Ansatz der Cross-Connect-Verkabelungsmethode. Dabei werden die Ports des Kundenequipment und die Verbindungen zu den Carriern in einem separaten Schrank widergespiegelt und anhand von Patch Cords verbunden. Dies wird auch Demarkationspunkt genannt.
 
Die Interconnect-Methode umfasst eine kleinere Anzahl an optischen Verbindungen als die Cross-Connect-Methode, sodass kleinere optische Verluste vorhanden sind. Da weniger Verbindungen vorhanden sind, wird auch weniger Material benötigt, was die Interconnect-Methode üblicherweise günstiger macht als die Cross-Connect-Methode. Daher kann im ersten Moment mit CAPEX-Einsparungen gerechnet werden. Jedoch gilt zu beachten, dass einerseits die Verbindungen direkt an den Aktiv-Geräten vorgenommen wird, was ein erhöhtes Risiko darstellt. Zusätzlich ist die Flexibilität stark eingeschränkt, wenn z. B. eine Verbindung angepasst werden muss. Über einen längeren Zeitraum wird es auch sehr schwierig, die Verkabelung sauber und strukturiert zu halten und die Übersicht über die Verbindungen nicht zu verlieren. 

Cross-Connect-Methoden bieten einen dedizierten Arbeitsbereich für MACs an der Verkabelungsstruktur des Rechenzentrum, welcher:
  • das Freilegen der Ports von aktiven Geräten vermeidet
  • eine ausgezeichnete Anschlussidentifizierung (Port Identifikation) ermöglicht
  • die Gesamtverkabelung sauber und strukturiert hält
  • die Infrastruktur trotz Änderungen erhält, die Kunde und Carrier/Internet Service Provider (ISPs) vornehmen
  • niedrige Betriebskosten (OPEX) bietet 
HUBER+SUHNER empfiehlt die Cross-Connect-Verkabelungsmethode.

Einige Meet-Me Rooms können als Internet-Knoten (Internet Exchange Point, IX oder IXP) fungieren. Ein IXP ist ein Ort, an dem mehrere Carrier aufeinandertreffen, um ihre Netzwerke zu verknüpfen und den Datenverkehr zwischen den Carriern zu ermöglichen. Durch einen IXP können sich viele andere Anbieter verbinden, zum Beispiel Content/Cloud-Anbieter und Social-Media-Plattformen. Die Gesamtkosten für die Übertragung der grossen Datenmengen wird dadurch merklich reduziert und zusätzlich werden die Netzwerkleistung, -geschwindigkeit und –verlässlichkeit verbessert. Der optische Cross-Connect-Schrank im Meet-Me Room wird zum physischen Kernelement des Internetnetzwerks.

In einigen Fällen kann der Rechenzentrumbetreiber für den Meet-Me Room keinen bestimmten Raum zur Verfügung stellen. In diesem Fall hat das Rechenzentrum eine Abgrenzungsfläche,  z. B. werden Carrier innerhalb des Rechenzentrums in Käfigflächen (Cages) untergebracht, so als wären sie Kunden. Sie müssen dennoch mit den anderen Cages verbunden sein, damit sich andere Mieter mit der Außenwelt verbinden können. Eine solche Abgrenzungsfläche kann ein Schrank bzw. können mehrere Schränke sein, der/die Cages von Anbietern mit Cages von Mietern verbindet/verbinden. Auch wenn dies anfangs einfacher erscheinen mag, kann es im Laufe der Zeit aufgrund von MACs schwierig werden. 
 

Fiber Backbone

Multi-Tenant-Bereich

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