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Die SENCITY® Rail MIMO Niedrigprofil-Antenne

Mit der SENCITY® Rail MIMO Niedrigprofil-Antenne, einer omnidirektionalen MIMO-Dachantenne mit einer Höhe von nur 40 mm, können Sie so viel Platz wie möglich nutzen und trotzdem eine hervorragende Konnektivität in einem Doppelstockzug erhalten. Sie deckt Dienste für 5G und Wi-Fi 6E Bänder ab und beinhaltet Multiband-GNSS-Optionen. Erfahren Sie mehr. ​

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Expo Ferroviaria
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As the only B2B exhibition exclusively dedicated to the railway industry in Italy, EXPO Ferroviaria brings together key representatives of the sector.
28.9.2021 - 30.9.2021
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Strukturierte Verkabelungssysteme

Strukturierte Verkabelungssysteme
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Unternehmen sind auf eine IT-Infrastruktur in Rechenzentren angewiesen. Diese Rechenzentren können sich in einer unternehmenseigenen Einrichtung oder an einem von Colocation- oder Telekommunikationsanbietern angemieteten Ort befinden. Die Grösse solcher Einrichtungen reicht von klein (8-10 Schränke) bis sehr groß (Tausende von Schränken). Alle Schränke innerhalb dieser Einrichtungen sind über strukturierte Verkabelungssysteme miteinander verbunden.

Ein strukturiertes Fiberoptik-Verkabelungssystem innerhalb eines Rechenzentrums ist ein System, das Verkabelung, Patchfeld und die dazugehörige Verbindungs-Hardware umfasst. Es bietet eine physische Infrastruktur für die verschiedenen Netzwerktechnologien in Rechenzentren. Auch wenn Netzwerktechnologien in verschiedenen Topologien auftreten können (z. B. Maschen-, Baum-, Ring- oder andere Strukturen), verwendet ein strukturiertes Verkabelungssystem immer eine Stern-Struktur. 

Ein strukturiertes Verkabelungssystem verbindet verschiedene Bereiche innerhalb eines Rechenzentrums. Ein solches System enthält immer die folgenden Bereiche, ganz gleich, ob es sich in einem privaten Rechenzentrum oder in einem gemeinsam genutzten Rechenzentrum auf einem von Colocation-Unternehmen angemieteten Platz befindet: Hauptverteilerbereich (HVT; englisch: MDA – Main Distribution Area), Geräteanschlussbereich (GA: englisch: EDA – Equipment Distribution Area) und fiberoptische Trunkkabel, die diese Bereiche miteinander verbinden. Große Rechenzentren können noch weitere Verteilerbereiche haben, z. B. zonale, horizontale oder mittlere Bereichsverteiler (BV; englisch: Zone, Horizontal or Intermediate Distribution Area – ZDA / HDA / IDA).

Jedes Rechenzentrum hat einen HVT, in dem sich ein Hauptverteilerschrank befindet. Kleine Rechenzentren haben HVTs, die ebenfalls als BV fungieren können. Als Mittelpunkt einer Stern-Struktur kann ein HVT die wesentliche Netzwerkausstattung (Switch, Router, SAN-Fabric etc.) enthalten und die Verbindung zu anderen Bereichen bereitstellen und die Verknüpfung von Ports gewährleisten, die sich im Gerätebereich befinden. 

Der GA (Geräteanschlussbereich) eines strukturierten Verkabelungssystems umfasst Patchfelder, die sich in den Geräteschränken befinden. Diese Patchfelder fungieren als Geräteanschluss-Port, die dazu benutzt werden, Netzwerk und Server-Hardware mit dem strukturierten Verkabelungssystem zu verbinden. Typischerweise werden bei der Planung eines Rechenzentrums ähnliche Verbindungsmethoden von den Patchfeldern in den Geräteanschlussbereichen zu den Bereichsverteilern gewählt. Diese Verbindungsmethoden ergeben das Szenario einer grundlegenden Verbindung. Dieses hilft dabei, den Zeitaufwand für das Entwerfen des Systems zu minimieren, die Berechnung von Materialrechnungen zu beschleunigen und Installationen zu vereinfachen. Szenarien einer grundlegenden Verbindung variieren in Bezug auf Faseranzahl, Basissysteme und Polaritätsmethoden. HUBER+SUHNER liefert verschiedene Produkte, die in den Geräte- und Verteilerbereichen verwendet werden können, sowie verschiedene Arten von Trunkkabeln. So können Kunden diese Produkte kombinieren, um für jede Rechenzentrumsanwendung eine grundlegende Verbindung zu erstellen.

Auch wenn es vorteilhaft ist, Verbindungen von so vielen Geräten wie möglich an einem einzigen Ort zusammenzulegen, um zwischen verschiedenen Geräten flexible Verbindungsoptionen bereitzustellen, so ist es aus technischer Sicht nicht immer möglich. Ein strukturiertes Verkabelungssystem hat daher eine hierarchische Struktur, die Verbindungen von Aggregationspunkten zu den höchsten Ebenen der Hierarchie bietet.
Es gibt zwei Möglichkeiten, Geräte innerhalb der Verteilerbereiche zu verbinden: Interconnect und Cross-Connect. Die Cross-Connect-Methode wird für Rechenzentren mit mehr als 1000 Glasfaseranschlüssen in einem Bereich empfohlen, während kleinere Varianten Interconnect verwenden können. Der Anwendungshinweis DC Cross-Connect versus Interconnect erklärt die Unterschiede zwischen diesen beiden Methoden.

Der typische Lebenszyklus eines strukturierten Verkabelungssystems beträgt circa 7-10 Jahre; während dieser Zeit können sich die Netzwerktechnologien 2-3 Mal ändern. Angemessen entworfene Systeme können moderne Technologien sowie zukünftige Anwendungen unterstützen. Eine Teilnahme am zertifizierten Rechenzentrums-Training von HUBER+SUHNER bietet Ihnen weitere Informationen über Planung, Installation und Inbetriebnahme von strukturierten Verkabelungssystemen. Es ermöglicht Ihnen auch, ein 25-jähriges Garantiezertifikat für ein strukturiertes Verkabelungssystem zu erhalten.
 

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