Kupfer ist für die Herstellung von HUBER+SUHNER Kabeln, die vor allem in den Märkten Bahntechnik, Automobil und Industrie eingesetzt werden, unverzichtbar. Gleichzeitig verursacht das Metall einen erheblichen CO2-Fussabdruck: Kupfer ist für rund 0.2 bis 0.3% der weltweiten Treibhausgasemissionen verantwortlich. Für das Unternehmen ist es einer der grössten Verursacher von Treibhausgasemissionen.
Auch wenn der jährliche Verbrauch von über 7’000 Tonnen Kupferstangen bei HUBER+SUHNER im globalen Vergleich nur einen sehr kleinen Anteil ausmacht, setzen wir uns dafür ein, Kupfer mit hohen Rückgewinnungsquoten zu recyclen und den Rohstoff in der Wertschöpfungskette zu halten. Voraussetzung dafür ist eine konsequente Trennung der Materialien vor Ort, erklären HUBER+SUHNER Process Engineer Martin Kaspar und André Wermelinger, Head of Operations am Produktionsstandort Pfäffikon.
„Bei der Kabelherstellung werden prozessbedingte Kupferreste sauber getrennt, um Verunreinigungen zu vermeiden. Die Reinheit des Kupfers ist entscheidend, da sie den Recyclingwert bestimmt und die Anforderungen unserer zertifizierten Recyclingpartner erfüllen muss“, sagt Kaspar.
Der sortenreine Kupferschrott des Unternehmens wird von einem Recyclingpartner abgeholt und wieder in den Kreislauf zurückgeführt. Das ist ein grosser Vorteil, denn Kupfer eignet sich besonders gut für die Kreislaufwirtschaft: HUBER+SUHNER hat deshalb zum ersten Mal gewisse Bahn- und Automobilkabel aus 100 Prozent recyceltem Kupfer eingeführt, die im Durchschnitt einen um 50 Prozent tieferen CO2-Fussabdruck aufweisen und gleichzeitig die hohen Branchenstandards sowie die Leistungsanforderungen erfüllen.